Ergometer – Der Klassiker unter den Trainingsgeräten im Fitnessstudio

Ergometer – Der Klassiker unter den Trainingsgeräten im Fitnessstudio

16. Mai 2018 Aus Von John Garcia
Ergometer – Der Klassiker unter den Trainingsgeräten im Fitnessstudio
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Du willst etwas für deine Fitness und deine Figur tun? Dann steig auf das Ergometer. Das Training mit Ergometer verbessert deine Ausdauer und hilft dir beim Abnehmen. Außerdem beansprucht es mehr Muskeln, als du vielleicht ahnst. Und das Beste ist, dass du völlig unabhängig vom Wetter aktiv werden und dabei sogar noch fernsehen oder lesen kannst.

Darum solltest du unbedingt mit Ergometer trainieren

Ausdauertraining ist das A und O, wenn du abnehmen oder dein allgemeines körperliches Wohlbefinden steigern willst. Von einer guten Ausdauer profitierst du im Alltag ebenso wie bei den verschiedensten Sportarten. Ob du den Einkauf nach Hause trägst oder mit Freunden oder Kindern draußen spielst: Alles fällt dir leichter und bringt mehr Spaß, wenn du weniger schnell aus der Puste kommst. Und dafür sorgt das Training mit dem Ergometer. Diese äußerst gelenkschonende Form des Trainings ist auch für Menschen mit Vorschäden oder Übergewicht geeignet. Mit dem Ergometer bist du zudem vollkommen unabhängig vom Wetter. Auch wenn es draußen stürmt oder schneit, kannst du auf dem Ergometer deine Runden drehen.

Ergometer - Der Klassiker unter den Trainingsgeräten im Fitnessstudio

Diese Muskelgruppen werden beim Training mit Ergometer beansprucht

Da das Training mit dem Ergometer ein Ausdauertraining ist, trainierst du insbesondere einen Muskel, an den du vielleicht nicht als Erstes denkst: dein Herz. Unseren wichtigsten Muskel. Daneben kräftigst du mit dem Ergometer vor allem die Beinmuskeln: die vorderen und hinteren Oberschenkelmuskeln, die Wadenmuskeln und den vorderen Schienbeinmuskel. Aber auch die Gesäßmuskeln werden stark beansprucht und geformt.

Ein mäßiger Trainingseffekt ergibt sich für die Muskulatur von Rücken, Bauch und Brust, insbesondere für die Hüftmuskulatur. Achte darauf, nicht passiv-entspannt auf dem Ergometer zu sitzen, sondern aktiv die Bauch- und Brustmuskulatur anzuspannen, um so die Haltung deines Oberkörpers zu straffen. Am wenigsten werden Arme und Schultern gefordert. Doch auch hier gilt: Halte dich nicht nur passiv fest, sondern stütze dich aktiv auf. Dann ist der Trainingseffekt gleich viel höher. Um Oberkörper und Arme stärker einzubeziehen, kannst du außerdem hin und wieder aus dem Sattel gehen und bei etwas stärkerem Widerstand im Wiegeschritt treten.

Darum eignet sich das Training mit Ergometer besonders zum Abnehmen

Kaum ein anderes Gerät unterstützt dich so beim Abnehmen wie das Ergometer. Natürlich gilt auch hier die bewährte Regel: Lieber 3- bis 4-mal die Woche mit mäßiger Intensität trainieren, als in einer Trainingseinheit das Versäumte wiedergutmachen zu wollen. Nutze die Möglichkeit, dass du das Gerät genau an deine Bedürfnisse und dein Leistungsvermögen anpassen kannst. Wenn du lange keinen Sport gemacht hast, solltest du auf einer niedrigen Leistungsstufe beginnen. Auch das fördert bereits das Abnehmen. Nach und nach wirst du merken, dass du immer durchhältst und den Widerstand des Ergometers steigern kannst. Ideal zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und zum Abnehmen sind 45 bis 60 Minuten bei mäßiger Intensität. So verbrennst du mit der Zeit immer mehr Kalorien und wirst weiter abnehmen.

Irgendwann wirst du dich für die nächste Stufe bereit fühlen, ein Intervalltraining bei hoher Intensität, mit dem du noch effektiver abnehmen kannst. Bei dieser Trainingsform wechseln 30-sekündige Phasen hoher Belastung mit 60-sekündigen Phasen lockeren Tretens ab. Hierfür reichen inklusive Aufwärmen rund 20 bis 30 Minuten. Durch die hohe Intensität verbrennst du mehr Kalorien als bei einem 60-minütigen lockeren Training. Aber davor solltest du dich und dein Herz unbedingt beim Arzt untersuchen lassen.

Ergometer - Der Klassiker unter den Trainingsgeräten im Fitnessstudio

Nötige und nützliche Ausrüstung

Bequeme Kleidung und Sportschuhe, mehr brauchst du im Grunde nicht, um mit dem Training zu beginnen. Und natürlich das Ergometer. Wie viel du dafür ausgibst, liegt ganz bei dir. Aber auf ein paar Punkte solltest du beim Kauf achten. Das Ergometer sollte für einen gleichmäßigen Lauf eine hohe Schwungmasse von mindestens neun Kilogramm haben, außerdem ein hochwertiges nicht mechanisches Bremssystem wie Magnetbremse oder Induktionsbremse. Du solltest unterschiedliche Stufen des Widerstands einstellen können, um das Gerät an dein Leistungsniveau anzupassen. Zur Vorbeugung vor körperlicher Überlastung sollte ein Pulsmesser vorhanden sein. Sitz und Lenker sollten verstellbar sein, um sie an deinen Körper anzupassen. Zum Komfort tragen ein geräuscharmer Lauf, ein fester Stand und ein intuitiv zu bedienendes Display bei.

Mein Fazit

Fahrradfahren verlernt man nicht. Das ist die beste Voraussetzung für ein Heim-Fahrrad, mit dem auch das Abnehmen Spaß bringt. Ein Ergometer hat viele Vorteile. Es lässt sich leicht in einer Ecke verstauen und ist doch jederzeit einsatzbereit. Du brauchst keine besondere Sportausrüstung und auch wenn du lange keinen Sport gemacht hast, kannst du gleich (vorsichtig) loslegen. Das Training eignet sich auch bei empfindlichen Gelenken und Übergewicht und ist damit besonders zum Abnehmen hervorragend geeignet. Es stärkt deine Ausdauer und deine Muskulatur. Wenn du aus irgendeinem Grund nicht gerne vor den Augen anderer Sport machst, ist das Heim-Ergometer die ideale Lösung. Und währenddessen kannst du fernsehen, Radio hören oder lesen. Nicht zuletzt bestimmst du selbst dein Streckenprofil – je nach Lust und Laune und deiner Tagesform.

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