Vitamine – Lebensnotwendig und gesund von A-Z im Überblick

Vitamine – Lebensnotwendig und gesund von A-Z im Überblick

19. Mai 2018 Aus Von John Garcia
Vitamine – Lebensnotwendig und gesund von A-Z im Überblick
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In einer gesunden, ausgewogenen Ernährung müssen genügend Nährstoffe enthalten sein. Dazu zählen Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ebenso wie Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Nährstoffdefizite können durch unterschiedliche Ursachen entstehen und Auswirkungen auf Deine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und dein Wohlbefinden haben. Daher müssen auch Vitamine zu Deinen regelmäßigen Nahrungsbestandteilen zählen, um zur lebensnotwendige Funktionalität des Stoffwechsels beizutragen. Vitaminlieferanten sind hauptsächlich Obst und Gemüse. Sport, schwere körperliche Arbeiten und Erkrankungen können zu einem überdurchschnittlichen Vitaminbedarf führen. In diesen Fällen kann eine Nahrungsergänzung zweckmäßig sein. Wieviel Du täglich benötigst, hängt also auch von Deinen individuellen Voraussetzungen wie Körpergewicht oder besonderen Belastungen ab.

Vitamine - Lebensnotwendig und gesund von A-Z im Überblick

Was sind eigentlich Vitamine?

Vitamine sind organische Verbindungen unterschiedlicher Substanzen, die durch ihre wasser- oder fettlösliche Eigenschaft unterschieden werden. Ein fettlösliches Vitamin kann der Körper besser verarbeiten und speichern. Überschüssige Nährstoffe wasserlöslicher Vitamine werden über den Urin wieder ausgeschieden. Dein Körper benötigt Vitamine für zahlreiche Aufgaben. Sie bilden neben den lebensnotwendigen Voraussetzungen für einen funktionierenden Stoffwechsel auch die Grundlage für ein intaktes Immunsystem. Ebenfalls begünstigen sie den Muskelaufbau. Die Vitaminzufuhr wirkt sich außerdem auf Deine Stimmung und seelische Verfassung aus. Da eine körpereigene Herstellung der benötigten Vitamine fast ausnahmslos nicht möglich ist, müssen diese über die Ernährung aufgenommen werden. Veränderte Anbaumethoden, Konservierungsstoffe für Lebensmittel und eine allgemein stärkere Umweltbelastung führen zu einem teilweise geringeren Vitamingehalt von Lebensmitteln. Dies verstärkt zunehmend die Nachfrage nach Ergänzungen durch Vitaminpräparate bei einem erhöhten Vitaminbedarf. Vitaminpräparate können Deine Leistungsfähigkeit, Vitalität und Stimmung vorteilhaft beeinflussen.

Darum braucht dein Körper Vitamine zum Muskelaufbau

Wenn Du einen Muskelaufbau anstrebst, ist eine ausreichende Eiweißzufuhr wichtig. Der Muskelaufbau nach einem Training richtet sich jedoch auch der Wirkungsergänzung durch Mineralstoffe und Vitamine. Ich habe den Unterschied schon praktisch erlebt und kann dies nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich rate Dir deshalb, neben der sinnvollen Nährstoffzufuhr durch hochwertige Aminosäuren und Mineralien wie Magnesium auch auf die ausreichende Zufuhr der Vitamine B1, B6 und B12 sowie C und E zu achten. Diese sind als wirkungsvolle Kombination in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich. Sie tragen zu einer Verbesserung der Stoffwechselprozesse bei und fördern den Aufbau von körpereigenem Protein. Ebenso wirken sie sich vorteilhaft im Rahmen der Regeneration aus. Durch körperliche Anstrengungen reduziert sich die B1-Konzentration im Blut. Dieses Defizit sollte daher wieder für einen gut funktionierenden Energiestoffwechsel ausgeglichen werden. B6 ist effizient für den Eiweißstoffwechsel. Der Bedarf steigt beim Krafttraining und Muskelaufbau aufgrund Deiner Nahrungsergänzung durch Eiweiß entsprechend an. Zum Aufbau körpereigenen Proteins trägt Vitamin B12 bei. Vitamin E beeinflusst den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Eiweißkörpern und Nukleinsäuren. Es ist daher auch am Muskelaufbau beteiligt. Ebenso leistet hierzu das Hauptschutzvitamin C (Ascorbinsäure) seinen Beitrag. Es schützt Dich vor Muskelabbau und dient einer verbesserten Regeneration. Die Stärkung Deines Immunsystems verhindert krankheitsbedingte Trainingsausfälle.

Vitamine - Lebensnotwendig und gesund von A-Z im Überblick

So viel Vitamine brauchst du pro Tag

Dein persönlicher Vitaminbedarf ist abhängig von Deiner Trainingshäufigkeit und Trainingsintensität sowie anderen Belastungsfaktoren. Außerdem spielt bei der Bemessung der täglichen Vitaminzufuhr Dein Körpergewicht eine Rolle. Den zusätzlichen Bedarf kannst Du durch hoch wirksame Vitaminkonzentrate ausgleichen. Dazu solltest Du Deinen Energieumsatz feststellen und die Menge Deiner Proteinzufuhr berücksichtigen. Deinen normalen individuellen Vitaminbedarf kannst Du als Berechnungsgrundlage aus den Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung oder anderen verfügbaren Tabellen entnehmen. Wichtig ist es ebenso, dass Du auf ausreichende Flüssigkeit achtest. Trainings bedingt erfordern die zusätzlichen Schweißabsonderungen einen höheren Bedarf. Neben den positiven Auswirkungen der Vitamine auf den Muskelaufbauprozess und die Regeneration fördern sie auch Deine Leistungsfähigkeit für ein möglichst effizientes Training.

Angebotene Darreichungsformen von Vitaminen

Im Handel sind Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten, Kapseln, Pulver oder Flüssigkeiten erhältlich.

Mein Fazit

Eine ausreichende Vitaminversorgung muss im Alltag ständig auf dem Prüfstand stehen. Als Orientierungshilfe beim Einkaufen und der Zubereitung von Speisen kann ich Dir eine Nährwerttabelle empfehlen. Dadurch gewinnst Du einen Überblick über die durch Ernährung zugeführten Vitamine. Außerdem musst Du zusätzlich zu den empfohlenen Normalwerten für die tägliche Vitaminversorgung Deinen persönlichen Bedarf feststellen. Neben einer regelmäßigen Unterstützung durch hochwertige Proteine solltest Du auch eine Nahrungsergänzung durch die Vitamine des B-Komplexes sowie C und E vornehmen. Aufgrund der dargestellten Wirkungszusammenhänge verbesserst Du dadurch die Grundlagen für Deinen Muskelaufbau.

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