Kickboxen – Kampfsport mit Einsatz von Händen und Füßen

Kickboxen – Kampfsport mit Einsatz von Händen und Füßen

17. Mai 2018 Aus Von John Garcia
Kickboxen – Kampfsport mit Einsatz von Händen und Füßen
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Kickboxen kombiniert die Schläge des Boxens mit den Tritten von Karate. Es gibt ein paar Variationen des Sports. Einige Wettkampf-Kickboxer üben den Sport gegen Gegner im Ring. Andere Fitness-Enthusiasten üben Kickboxen als Aerobic-Training. Kickboxing-Techniken sind auch sehr praktisch zur Selbstverteidigung. In den letzten Jahrzehnten wurde Kickboxen zu einem aufregenden Sport, die immer mehr Anhänger findet.

Darum ist Kickboxen gut für deine Fitness

Die Vorbereitung auf einen Kampf gehört für mich als Kickboxer zu den härtesten Workouts in der Sportwelt. Als Kickboxer musst Du gut konditioniert sein, um für die Dauer eines Kampfes anzugreifen als auch Schläge abzuwehren. Dies erfordert intensive Muskelausdauer und kardiovaskuläres Ausdauertraining. Ein Beispiel für eine Kickbox-Übung ist der erhöhte Liegestütz. Erhöhte Liegestütze werden durchgeführt, indem man einen Stuhl benutzt, um die Beine zu heben, während man Liegestütze macht.

Die beliebteste Form des Kickboxens ist bekannt als aerobic oder kardiovaskuläres Kickboxen. Der Kampfsport kombiniert die Elemente des Boxens, anderer Kampfsportarten und Aerobic, um eine gute körperliche Konditionierung und einen Muskelaufbau zu erreichen. Im Gegensatz zu anderen Arten des Kickboxens beinhaltet das Cardio-Kickboxen keinen physischen Kontakt zwischen den Teilnehmern. Das Training wird in diesem Fall vor allem zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems genutzt. Aber der gesamte Körper hat einen vielfältigen Nutzen von diesem Kraftsport Training.

Cardio-Kickboxen beginnt normalerweise mit Aufwärmübungen und nehmen allmählich an Intensität zu. Kickboxen ist ein Ganzkörpertraining, das Bewegungen wie Knieschläge, Tritte und Schläge beinhaltet. Einige Zeit nach dem Ende des Trainings solltest Du dem Abkühlen widmen. In der Regel besteht das aus Dehnübungen, die auch für die Flexibilität gut sind. Aufgrund der Effektivität der Trainingsprogramme sind Kickbox-Trainingseinheiten besonders bei Fitness-Enthusiasten beliebt. Viele Fitnessstudios bieten Cardio-Kickbox-Kurse an. Die Teilnehmer führen zahlreiche Techniken wie Jabs oder Roundhouse-Kicks aus. Die Techniken für den Kampfsport werden oft in hohem Tempo zur Musik ausgeführt. Das Training für das Cardio-Kickboxing besteht aus einer abgeschwächten Form des Kampftrainings, bietet den Teilnehmern aber immer noch eine hohe Verbrennung von Kalorien. Außerdem werden den Teilnehmern auch grundlegende Mechanismen der Selbstverteidigung vermittelt.

Kickboxen - Kampfsport mit Einsatz von Händen und Füßen

Die Besonderheiten von Kickboxen

Kickboxer verwenden für diesen Kampfsport eine breite Palette von Techniken, um Gegner zu desorientieren und zu besiegen. Schläge werden als Jab, Uppercut oder Hook bezeichnet. Der Hook Punch ist einer der verheerendsten Schläge, weil er einen Gegner mit voller Kraft von der Seite kräftig.

Tritte sind ebenfalls starke Waffen in diesem Kampfsport. Fuß-Techniken sind langsamer als Schläge, dafür aber kraftvoller. Kick-Techniken umfassen Fußtritte vorwärts, seitwärts und rückwärts, sowie den Halbkreisfußschlag (Roundhouse Kick), Hook Kick (Fußkantenschlag einwärts und auswärts und den Fußschlag von oben (Axe Kick). Auch Fußfeger aus der Drehung sind für viele Gegner überraschend. An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass es auch unerlaubte Fußtechniken gibt, die nur beim Muay Thai Boxing zugelassen sind.

Im Moment des Treffers sollte es durch die vollständige Streckung zu einer maximalen Kraftentfaltung kommen. Beine und Oberkörper bilden eine gerade Linie.

Der Schlüssel zu einem guten Kampfsport-Training ist die kontrollierte Bewegung. Überanstrengung durch zu hohes Treten oder Blockieren von Armen und Beinen bei Bewegungen kann zu Muskelzerrungen und Sehnen sowie verstauchten Knie- oder Knöchelgelenken führen. Um die Kickbox-Technik zu erlernen beginne mit niedrigen Tritten. Dies besonders für Anfänger sehr wichtig. In diesem Stadium bist Du außerdem anfälliger für Verletzungen sind.

Kickboxen – Ursprung und Tradition

Obwohl die Wurzeln des Kickboxens in Asien liegen, wo dieser Kampfsport vor etwa 2000 Jahren entstanden ist, hat sich diese Sportart seit den 1970er-Jahren auch in Deutschland verbreitet. Damals entstanden die ersten Wettkämpfe, die Vollkontakt-Kicks und Schläge erlaubten, die im Karate verboten waren.

Aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen wurden im Laufe der Jahre Polster- und Schutzkleidung sowie Sicherheitsregeln in den Kampfsport eingeführt, was zu den verschiedenen Formen des Wettkampf-Kickboxing führte, wie sie heute praktiziert werden. Die Formen unterscheiden sich in den verwendeten Techniken und der Menge an physischem Kontakt zwischen den Wettbewerbern.

Weltweit gibt es mehrere Organisationen, die Kickbox-Kämpfe abhalten und verwalten. Neben der World Association of Kickboxing Organizations (WAKO) sind das die World Kickboxing Federation (WKF), International Sport Karate Association (ISKA), World Karate and Kickboxing Comission (WKC) und die World Kickboxing and Karate Union (WKU). Einzelne Regeln können zwischen diesen Organisationen variieren. Die Kämpfe dauern normalerweise zwischen drei und zwölf Runden, wobei jede Runde zwei bis drei Minuten lang ist. Für den Kampfsport tragen die Teilnehmer eine Schutzausrüstung an Händen und Füßen. Einige Organisationen erlauben Tritte unterhalb der Taille, andere beschränken die Tritte auf die Taille. Kickboxen und Boxkämpfe werden auf ähnliche Weise entschieden. Die Gegner werden nach Gewichtsklassen eingeteilt und der Ausgang eines Matches wird durch Punktentscheidung, Aufgabe oder KO bestimmt.

Kickboxen - Kampfsport mit Einsatz von Händen und Füßen

Bekannte Wettkämpfe

Ähnlich wie beim Boxen werden auch in diesem Kampfsport Landes-, Europa- und Weltmeister ermittelt. In Deutschland gibt es die Deutsche Kickbox-Bundesliga (DKKBL), die für die Ausrichtung der nationalen Kämpfe zuständig ist. Die Einteilung der Wettkämpfe in die verschiedenen Gewichtsklassen obliegt den Verbänden. In einem Kampf ist den Anweisungen des Kampfrichters zu folgen.

Mein Fazit

Kampfsportarten Kickboxen und Cardio Kickboxen sind beide körperlich anstrengend. Wenn Du am Kickboxen interessiert bist, solltest Du vor dem Beginn des Trainings die Zustimmung eines Arztes einholen. Genauso wichtig ist das Aufwärmen bevor Du die Schläge und Tritte des Kickboxens übst.

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